Schauen Sie uns im Atelier über die Schulter


Die Europäischen Tage des Kunsthandwerks sind ein Ereignis, bei dem Besucher in die Welt der Angewandten Kunst eintauchen können. Kunsthandwerker/-innen und Designer/-innen im gestalterischen Bereich (z.B. Schmuck, Mode, Skulpturen und Objekte, Möbel oder innenarchitektonische Stücke) geben in Werkstätten, Bildungsstätten, Museen und Galerien einen Einblick in ihre Tätigkeitsbereiche und präsentieren ihre Arbeiten.

Regionen und Städte in 21 europäischen Staaten beteiligen sich an dieser Aktion, die vom 9.-11. April 2021 stattfindet.

In der Ateliergemeinschaft von Antje Dienstbir und Christine Duncombe-Thüring präsentieren sich Ihnen zwei unterschiedliche Gewerke: Löffel / Silberschmiede und Keramik.

Am Freitag, 9.4. und Samstag 10.4. lassen wir uns während der Arbeit von 11-18 Uhr  „über die Schulter schauen“, selbstverständlich unter coronabedingten Hygiene – und Sicherheitsmaßnahmen, die an den Tagen gelten.

NEWS: Leider erlaubt das Infektionsgeschehen keinen Besuch der Werkstätten, Ateliers und Galerien.
Nach dem Beschluss der Bund-Länder-Konferenz vom 22. März 2021, den Lockdown bis zum 18. April 2021 zu verlängern, können die ETAK 2021 leider nicht wie geplant als Präsenzveranstaltung durchgeführt werden. 

Antje Dienstbir, Löffelschmiedin & Studiokeramik Christine Duncombe-Thüring
Goebenstraße 9, Hinterhof
65195 Wiesbaden

Teilnehmer*innen deutschlandweit finden Sie hier , Teinehmer*innen in Hessen sind hier gelistet. Der Bundesverband Kunsthandwerk / Berufsverband Handwerk Kunst Design e.V. (BK) wird sich mit seinen Mitgliedern ebenfalls an der Aktion beteiligen. Übersicht über die  teilnehmenden Mitglieder

projektraumKUNST Wiesbaden

QUARTAL
Gruppenausstellung I Kunstauktion

Seit dem 4. Oktober 2020 ist die Produzentengalerie projektraumKUNST in der Saalgasse Wiesbaden unter Leitung der Künstlerin Angela Cremer eröffnet. Im projektraumKUNST präsentieren vier Künstler*innen ihre Arbeiten zusammen im temporären Wechsel von drei Monaten.

Fotografie I Installation I Löffelschmiede I Malerei I Objekte I Zeichnungen
Ann Besier I Angela Cremer I Antje Dienstbir I Ingrid Heuser I Benjamin Semm

Alle Künstler*innen vereint, dass sie regional in und um Wiesbaden beheimatet sind. Bei allen hier gezeigten Arbeiten – handelt sich um Unikate und Fotografien mit limitierter Auflage.

Das straffe, dynamische Programm des Projektraumes stellt das Schaffen der Künstlergruppe in den Vordergrund, legt den Fokus auf die Arbeiten und regt zum Diskurs an. Zu den Öffnungszeiten ist jeweils eine der Künstler*innen für direkte Gespräche mit den Besucher*innen vor Ort.

Der projektraumKUNST hat pandemiebedingt bis auf weiteres leider keine Öffnungszeiten, die Exponate können aber zum großen Teil sehr gut vom Schaufenster aus gesehen werden. Die aktuelle Präsentation von Ann Besier, Angela Cremer, Antje Dienstbir, Ingrid Heuser und Benjamin Semm ist noch bis inklusive 1. Januar 2021 gehängt, danach wird der projektraumKUNST von anderen Künstler*innen bespielt.

projektraumKUNST
Angela Cremer
Saalgasse 16
65183 Wiesbaden
angelacremer.de/gallery/projektraumKUNST/


Ann Besier
ist 2019 von Berlin nach Eltville gezogen. In Berlin lebte und arbeitete sie rund 30 Jahre. Soziokulturell geprägt durch die Punkszene der 80er, zeigte sie ihre Arbeiten in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland, sowie auf Kunstmessen. Im projektraumKUNST präsentiert sie Arbeiten aus unterschiedlichen Zeiträumen ihres künstlerischen Schaffens.

Thematisch setzt sie sich mit der Entfremdung der Lebewesen und ihrer Vergänglichkeit auseinander. Ihre Bilder dienen im weitesten Sinn als Erweiterung unserer individuellen Wahrnehmung, als auch als Schutzräume für Pflanzen, Tiere und Menschen. Die Natur an sich, hat für sie eine Geschichte, die wir täglich verändern und neu entdecken können.

Angela Cremers Arbeiten beziehen klare Positionen. Denn anders als lärmende Alltagsbilder, die immer eindeutig sind, immer eindeutig sein müssen …, öffnen sich die Bilder von Angela Cremer tatsächlich für eine Wahrheit, die hinter ihnen steht, öffnen sich diese Bilder für das Licht, das durch sie hindurch zu scheinen scheint, das eben nicht nur Bildgrund und Farbpigment, sondern zugleich auch Grund der Bilder ist.

Angela Cremer stellt seit 1995 im In- und Ausland in Einzel- und Gruppenausstellungen ihre Arbeiten aus. Sie schuf in rund 30 Jahren ihrer freiberuflichen Tätigkeit als Kunstschaffende bislang ein Werk von 1000 Arbeiten.

Ingrid Heuser studierte Kunst in Mainz und verbrachte die Hälfte ihres beruflichen Lebens in Südostasien, dies prägte ihr künstlerisches Schaffen bedeutsam. Sie arbeitet mit Vorgaben, über die sie ihr Wohnort über Raum, Zeit und Material verfügen lässt, verwendet organische Materialien (wie handgeschöpftes Papier, Textiles, Pigmente, Bienenwachs, Haare, Ton und Insekten) – Vorgefundenes, Verschlissenes, Abgelebtes – Relikte einer Lebensspur: das Material der arte povera.

Ihr Kunstbegriff geht aus vom Menschen als biologischem Wesen, wobei der Unterschied von physisch und psychisch, männlich und weiblich, nur ein gradueller ist und der als Individuum gleichzeitig soziokultureller Einheint als auch ein Ort unterschiedlicher Partizipationen ist: als Beteiligte, als Betroffene, als Augenzeug*in ganz gewöhnlicher Gewalt. Ingrid Heuser arbeitet komplementär, zwei- bis dreidimensional. Ihr Schaffensspektrum reicht von Aquarell, Zeichnung, Collage bis hin zu Skulptur, Objekt und Installation.

Benjamin Semm arbeitet als Kameramann I Fotograf und Digital Artist zeigt Fotografien aus seiner Serie PERSPEKTIVES, die architektonische Blickwinkel und Ausschnitte thematisieren. Irritationen in der Betrachtung, Miniaturisierung, als auch die Verfremdung, dient in seinen Fotografien als Mittel Unentschlossenem zu begegnen. Die Kraft der eigenen Bilder sichtbar zu machen.

Antje Dienstbirs Leidenschaft für die Gestaltung eines Objektes liegt in der spürbaren Formgebung direkt aus dem Material heraus. Dieses prozesshafte Arbeiten zeigt sich in den aus Stangen geschmiedeten Löffeln, die durch die Kraft und Führung des Hammerschlages eine lebendige Anmutung mit gespannten Oberflächen und feinsten Strukturen erhalten.
Farbstarke im Feuer an der Oberfläche gefärbte Kupferlöffel, stehen im Kontrast zu den aus Silbertangen geschmiedeten Löffeln, deren kühle Farbe die Umrisse der Formen in den Vordergrund stellt. Zu den Löffeln entstehen Steinzeug Gefäße, die mit den Oberflächen und Konturen der Löffel in Dialog treten. Die Keramiken dienen den Löffeln als Präsentationsfläche.
Einen vegetativen Charakter zeigen auch die in Bronze und Silber gegossenen Löffel-Objekte, die ihre Transformation von Wachs in ein Metall detailreich sichtbar machen.

Antje Dienstbir ist Diplom Designerin für Schmuck und Gerät und wurde für ihre Arbeit mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet.

WinterWerft

WinterWerft 2020, ist ein neues Ausstellungskonzept der Flensburger Silber- und Yachtmanufaktur Robbe & Berking.
Eine Verkaufs-Ausstellung, die sich zwei der schönsten Werkstoffe widmet : Holz und Silber.

„30 der besten Künstlerinnen und  Künstler ihrer Art aus Hamburg, Hannover, Bremen und dem gesamten Norddeutschen Raum ebenso wie aus Hessen, Baden – Württemberg und Rheinland Pfalz präsentieren vom 30.Oktober bis zum 23.Dezember 2020 ihre Arbeiten im Robbe & Berking Werftmuseum“ (Oliver Berking)

Öffnungszeiten seit dem 02.11.20:
Das Yachting Heritage Centre bleibt aufgrund der aktuellen Maßnahmen zur Bekämpfung der Ausbreitung des Coronavirus bis auf Weiteres geschlossen. 

Aktuelle Informationen finden Sie unter
http://www.yachtingheritagecentre.com/index.php?id=2&L=0

Kontakt

Yachting Heritage Centre e.V.
Harniskai 13
24937 Flensburg
Telefon: +49 461 31803063

Dokumentation Arbeitsstipendium 2020

Gefördert im Rahmen des Kulturförderprogrammes „Hessen kulturell neu eröffnen“

Mein Sachbericht (hier nachzulesen) zum Arbeitsstipendium des Förderprogrammes „Hessen kulturell neu eröffnen“ der Hessischen Kulturstiftung kann wie eine Arbeitsanweisung gelesen werden, die sich aus Empfehlungen von Keramiker*innen und den Erfahrungen zusammensetzt, die ich selbst während der drei Monate meines Arbeitsstipendiums sammeln konnte.

Diese Bilddokumentation und die Arbeitsstipendien von Kolleg*innen im Rahmen des Förderprogrammes „Hessen kulturell neu eröffnen “ sind auch zu sehen auf der website des BBK – Berufsverband Bildender Künstlerinnen und Künstler Wiesbaden e.V.

GRASSIMESSE 2020

Die renommierte Verkaufsausstellung soll auch in diesem Jahr stattfinden, und überrascht mit einer spannenden Neuerung. Die 80 von der Jury ausgewählten Aussteller*innen, werden nicht nur in den schon bekannten Räumen platziert, sondern auch in der ständigen Ausstellung „von der Antike bis in den Historismus“. In der Pfeilerhalle, einem architektonisches Zeugnis des Art Déco, werden meine Löffel präsentiert.

Grassimesse
Donnerstag 22.10.20 Soft-opening und warm up von 18-21 Uhr

23.-25.10.20 Freitag und Samstag 10-19 Uhr, Sonntag 10-18 Uhr

GRASSI Museum für Angewandte Kunst
Johannisplatz 5–11, 04103 Leipzig

grassimak.de

Messer, Gabel, Löffel, Licht

Dass Besteck viel mehr als nur Alltagsgegenstand sein kann, zeigt die Ausstellung „Messer, Gabel, Löffel, Licht“ im Labor im Chor, der Galerie für angewandte Kunst mit Exponaten der Künstler*innen
Annette Albus-Frey | Eva Bauer | Paul de Vries | Antje Dienstbir | Isabell Enders | Anne Fischer | Sophie Hebach-Kloess | Jan Hebach | Gunther Löbach | Hubert Minsch | Alkie Osterland | Thomas Raschke | Juliane Schölß | Ja-Kyung Shin | Simone ten Hompel | Gabi Veit | Nicole Walger | Irina Wege | Jan Wege | Christoph Weißhaar | Willi Wilhelm
Den zeitgenössischen Kreationen stehen historische Bestecke aus dem Städtischen Museum gegenüber.

Eröffnung:
Donnerstag, 17. September, 19 Uhr
Öffnungszeiten wärend der Ausstellungsdauer:
Di-Fr 14-17, Sa | So 11-17 Uhr

labor-im-chor.de
Labor im Chor, Kulturzentrum Prediger, Bocksgasse, 73525 Schwäbisch Gmünd 

Veranstalter: Stiftung Gold- und Silberschmiedekunst Schwäbisch Gmünd 

 

Mindestabstand-Kunstmarkt im NKV Wiesbaden

Besondere Zeiten erfordern besondere Initiativen: Vom 13. bis 23. August 2020 findet im Nassauischen Kunstverein Wiesbaden (NKV) der Mindestabstand-Kunstmarkt statt, auf dem Wiesbadener Künstler*innen die Möglichkeit bekommen, ihre Arbeiten zu präsentieren und zu verkaufen. Auf drei Etagen ist das Raster des Mindestabstands auf dem Boden markiert, jedes Feld wird zum Marktstand 
Meine Präsentation befindet sich im 2. Stock mit der Nr. 2G
Flyer mit allen beteiligten Künstler*innen am Mindestabstand-Kunstmarkt im NKV

Die Öffnungszeitendes NKV sind Do-So11-18 Uhr, aufgrund der besonderen Regelung für eine maximale Personenzahl in den Räumen, sind die Aussteller nicht permanent an ihren Ständen präsent, um mehr Platz für Besucher zu lassen. Für ein Treffen mit mir vor Ort bitte ich um eine Terminvereinbarung unter 0177 1563812.
Die Vorsorgemaßnahmen für den Infektionsschutz umfassen eine strenge Reduzierung der zugelassenen Besucherzahlen. Es gilt die Abstandsregel von mindestens 1,5 Metern, darüber hinaus ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes während der gesamten Dauer des Aufenthaltes verpflichtend.

Nassauischer Kunstverein, Wilhelmstraße 15, 65185 Wiesbaden

Das Einerseits Magazin hat ein schönes Promo-Video des Mindestabstand-Kunstmarkts produziert, das auf der Website des NKV unter What’s on? zu finden ist: https://www.kunstverein-wiesbaden.de/ausstellungen/what-s-on.html
 

Kleinode im Westend entdecken!

Unter diesem Titel waren Kulturschaffende, Künstler*innen der freien und angewandten Kunst, Handwerker*innen, Kleingewerbetreibende, Heilberufler*innen und andere aufgerufen, am Samstag, den 25. Juli 2020 von 11 – 19 Uhr Türen und Tore in die Kleinode des Westends mit seinen verborgenen Hinterhöfen zu öffnen.

Die Aussage „Wir werden nicht als systemrelevant eingeschätzt und doch wäre diese Stadt sehr viel ärmer ohne uns …“ war einer der Impulse dieser Aktion.

Besucher*innen sind herzlich eingeladen, das Quartier mit seiner faszinierenden Vielfalt an Arbeitswelten und Orten neu zu entdecken, das Logo der sich öffnenden Tür weist ihnen den Weg.

Als Werkstattgemeinschaft Keramik & Löffel, Christine Duncombe-Thüring und Antje Dienstbir freuen wir uns auf Sie in der Goebenstr. 9, Hinterhof.

Teilnehmerliste Kleinode im Westend entdecken am 25Juli2020

In Kooperation mit der Westend-Galerie, gefördert vom Ortsbeirat Westend Wiesbaden.

SAMSTAGs Galerie

Die Werkstattgemeinschaft Keramik & Löffel öffnet unter Einhaltung der empfohlenen Hygienemaßnahmen an allen Samstagen im Juni ihre Türen für Besucher von 11-18 Uhr .

Christine Duncombe-Thüring und Antje Dienstbir beteiligen sich damit an der Aktion Samstags-Galerie des Verband Keramik-Hessen e.V.,  die als ein Lebenszeichen aus der Keramikwelt in Zeiten von Corona initiiert wurde.

Goebenstraße 9, Hinterhof
65195 Wiesbaden
0611 7247291

jetzt auch bei Instagram

Seit zwei Wochen bin ich als LöffelSchmiedin auch bei Instagram präsent https://www.instagram.com/antjedienstbir/